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Schöne Naturnägel auch im Winter!

Ihre Naturnägel werden in der kalten Jahreszeit durch trockene Heizungsluft, Wind und Nässe strapaziert – auch wenn sich der Winter relativ mild und sonnig zeigt. Immer ist er auch die Zeit rebellierender Haut, verlangsamten Stoffwechsels und empfindsamer Fingernägel mit trockener Haut drum herum. Bei all dem, was unsere Naturnägel täglich aushalten müssen, eine zusätzliche Herausforderung.

Wenn wir uns im Alltag nicht schon einen achtsamen Umgang mit unseren natürlichen Nägeln – einem so schönen und wichtigen Detail unseres körperlichen Erscheinungsbildes – angewöhnt haben, kann die Winterzeit besonders belastend sein. Die Naturnägel haben dann oft mit Trockenheit zu kämpfen, sie bekommen Spliss, reißen weg, wirken irgendwie dünn und fragil. Wie also den Naturnägeln in der trockenen Winterphase helfen?

1. Ernährung

Die Naturnägel werden von innen, aus dem Blutkreislauf heraus, mit Nährstoffen versorgt und leider fehlt ihnen oft eine abwechslungsreiche Kost mit genügend Vitaminen, Kalium, Eisen, Magnesium, Calcium, Silizium, Kieselsäure usw. Deshalb gern mal wieder mit Ernährung beschäftigen, bewährte Winterwarmmacher wie Steckrüben, Rosenkohl, Grünkohl, Pastinaken wieder entdecken. Mit ihren vielen gesunden Inhaltsstoffen kann man sogar positiv auf Magen, Darm und Schleimhäute einwirken.

Es lohnt sich, einmal danach zu forschen, was man alles Köstliches essen kann, statt nur Salatblätter und Blaubeeren oder Bananen im Winter. Kieselsäure ist jetzt die richtige Wahl zur Nahrungsergänzung.

2. Nagelpflege

naturnaegel-oel-2Die Beschaffenheit der Keratinschicht unserer Nägel braucht zur Unterstützung Feuchtigkeit. Die Naturnägel können ihren Feuchtigkeitshaushalt nicht selber organisieren – das sollten Sie tun!

Sehr gut zum Einmassieren in die gesamte Nagelplatte ist das Phenomen Oil von Jessica.

Es besteht aus dem Feuchtigkeitsspender Jojoba(-öl), dazu ein wenig Mandel- und Reiskeimöl. Durch das Massieren wird die Blutzirkulation angeregt, das Bildungszentrum des Nagels bekommt Aufbaustoffe und das gesunde Nagelwachstum wird gefördert. Sogar der bereits geschädigte Nagel kann sich etwas erholen.

Wenn die Häutchen um den Nagel hart oder „ausgefranst“ sind, sollte man auf keinen Fall daran herumzupfen. Besonders harte Stellen können eingeweicht und ganz vorsichtig entfernt werden – dann sollte man aber gleich mit konsequenter Pflege durch Nourish-Nagelcreme von Jessica starten. Diese besondere Creme enthält die Vitamine A,D und E, die der Haut und dem Nagel gut tun. Allantoin normalisiert Irritationen oder Reizzustände. In Folge wird die Haut der Nagelfalz und das hintere „Nagelhäutchen” weich, geschmeidig und flexibel. Allerdings heilen die Einschnitte, Abrissstellen oder gar gebissene tiefe Hautwunden um den Nagel nur langsam von unten nach oben, bevor auch diese wieder eine geschmeidige Einheit mit dem Nagel bilden. Etwas Geduld ist also nötig!

Massieren Sie erst das Öl und danach die Nagelhautcreme ein. Wiederholen Sie dies mehrfach am Tag. Das Schöne daran ist, dass es eine sehr beruhigende Wirkung hat, denn in den Fingerspitzen (wie man durch Reflexzonentherapie weiß …) enden Energiebahnen einiger innerer Organe und Drüsen, auch Stirn- und Kieferhöhlen, Nebenhöhlen, Augen, Lymphe, Kopfnerven. Sehen Sie das Ganze also als Entspannungsritual!

In Folge können Sie eine gut gewählte Handcreme benutzen, die nicht zu viele Mineralöle enthält, welche die Haut eher stören.

3. Schutz der Naturnägel

Im Winter bloß nicht die Handschuhe beim Rausgehen vergessen! Am besten sind Fäustlinge. So kann die gesamte Hand ihr Wohlfühl-Klima im Handschuh finden und nicht jeder einzelne Finger muss für sich allein um Wärme kämpfen.

Meiden Sie zusätzlich Kontakt mit Wasser. Die Hände immer gut abtrocknen, damit nicht noch Trockenheitsekzeme entstehen. Noch effektiver: die Hände eincremen, bevor sie zur Türe rausgehen. Und daheim gerne mal eine Maske einwirken lassen.

Schlussendlich kann auch eine gut sitzende Lackierung Schutz für Ihre Naturnägel bedeuten, besonders mit den nährstoffhaltigen Lacken von Jessica. Bedenken Sie, dass bei zugrunde liegender Problematik an und im Nagel eine Kunststoff- oder Gelauflage kein Mittel zur Lösung ist, sondern alles eventuell noch verschlimmert. Denn sanft zum Naturnagel ist diese Arbeitsart nicht, und die dazu gehörigen Mittelchen auch nicht.

4. Achtsamkeit

Nach dem „Ausflug“ von der Ernährung über Pflege und Schutz der Naturnägel nun noch ein paar kleine praktische Tipps: Achten Sie darauf, wie Sie zufassen, was Sie wie machen!

Versuchen Sie bei Ihren täglichen Handbewegungen eine Hebeleinwirkung auf die Nägel zu vermeiden. Trommeln Sie auch nicht mit den Nagelspitzen, z.B. auf der Schreibtastatur.

Generell sind empfindsame Nägel auch kein Werkzeug, um etwas wegzukratzen oder zu öffnen. Wenn Sie feilen, dann vorsichtig in eine Richtung, sanft die Ecken abrunden. Meiden Sie die Schere. Spitze Gegenstände sind tabu, um das „Nagelhäutchen” wegzuschieben und ebenso, um den Schmutzrand unter den Nägeln zu entfernen. Besser spielerisch waschen, unter den Nägeln schäumen, sanft bürsten oder ein feuchtes Q-Tip benutzen.

Bei Putzarbeiten, sogar Gemüse waschen und schneiden, möglichst Gummihandschuhe anziehen.

Sie haben Ihren Gefährten, Ihren Körper. Deshalb „sind“ Sie auch Ihre Nägel – schließlich ein Teil Ihres Körpers! Bitte schimpfen Sie nicht auf sie, sondern helfen Sie ihnen. Betrachten Sie Ihren Körper als Ganzheit und gönnen Sie sich selbst Zuwendung und Achtsamkeit!

„Zuerst die innere Haltung, dann die äußere Form”, sagte schon der weise Konfuzius.